Unsere Philosophie 

 

ein Gedankenspiel:  

In einer Kolumne der Organisation SlowFood war zu lesen, dass theoretisch jedem von uns - und damit sind alle 7.000.000.000 Menschen auf diesem Planeten gemeint -  

2.000 m² Ackerland und 5.000 m² Weidefläche auf dieser Erde "zustehen".  

"Umsichtiges Weidemanagement und die bestmögliche Kultivierung und
Nutzung des Bodens, seiner Lebewesen und Mikroorganismen
sind hierzu der Schlüssel", heißt es in der Kolumne.

Wir wollen unbedingt unser Leben an dem auszurichten, was diese Fläche (2.000 m²) in der Lage ist, uns Jahr für Jahr an Obst, Gemüse, Fleisch etc., zu geben. Aktuell benötigt der berühmte Durchschnitts-Europäer statt der "ihm anvertrauten" 2.000 m² Ackerland unglaubliche 12.000 m². 

Da wir mittlerweile selbst in der glücklichen Lage sind,ein Stück fruchtbaren Boden anvertraut bekommen zu haben, versorgen wir uns weitgehend mit eigenen Lebensmitteln.

 

Solidarische Landwirtschaft:  

 

Dank des Umstandes, dass  wir mehr Fläche zur Verfügung haben, als wir für unsere eigene Selbstversorgung benötigen, konnten wir uns mit einigen Freunden zusammenschließen, damit auch sie sich von unseren - natürlich gemeinsam erzeugten - Lebensmitteln versorgen können.

Solidarische Landwirtschaft nennt man das. Wohl eine der einfachsten Lösungen, die Selbstversorgung vieler Menschen auf möglichst ökonomische Art zu bewältigen.
Wir praktizieren das im Kleinen, viele andere Beispiele - und es werden immer mehr - teilweise auch im Größeren.

Zwei Ungleichgewichte kommen ins Lot: Einer hat mehr fruchtbaren Grund und Boden zur Verfügung, als er für seine Ernährung braucht, ein Anderer kann mit seiner Hände Arbeit dazu beitragen, dass von diesem Grund und Boden hochwertige, ökologisch erzeugte Lebensmittel für alle Beteiligten entstehen. Eine Möglichkeit, Menschen die Möglichkeit zu geben, kostengünstig Lebensmittel in höchster Qualität zu erhalten.

 

Eine geistige Grundhaltung

 

Ein solches Handeln setzt eine gewisse geistige Grundhaltung voraus, für manche bedeutet dies auch einen geistigen Wandel. 

Wer unser Denken und Handeln nachvollziehen kann, vielleicht sogar selbst ein Projekt solcher Art angehen möchte, beschäftigt sich bewusst oder unbewusst bereits mit dem Thema Permakultur.

Permakultur wird häufig auf eine Art des Gartenbaus und der Gartengestaltung reduziert. Für uns jedoch ist Permakultur eine geistige Grundhaltung und ein Art der Lebensgestaltung.

Diese Lebenskultur spiegelt sich im Garten ebenso wie in allen anderen Lebensbereichen wieder. Eine unweigerliche Folge ? 

 

„Die wichtigste ethische Entscheidung ist, Verantwortung für unser eigenes Leben und das unserer Nachkommen zu übernehmen.
Und zwar JETZT.“
 

       Care for the earth.
Für die Erde sorgen.

      Care for the people.
Für die Menschen sorgen.

      Contribute the surplus time, money, and energy.
Zeit, Geld und Energie gerecht teilen.

 

Bill Mollison, Vordenker in Sachen Permakultur  

 

 

miteinander Teilen

 

Für uns ist es selbstverständlich, unsere Lebensmittel mit unseren Freunden zu teilen, die uns mit Ihrer Arbeit unterstützen.

Es ist uns ebenso selbstverständlich, auch unser Wissen und unsere Erfahrungen auf dem Weg bis hierher zu teilen und in unseren Seminaren weitergeben.

Ein Weg mit viel mit Intuition, Urvertrauen und Selbstvertrauen,  

getragen vom einfachen TUN. 

Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde die sich vermehren, wenn man sie teilt.

Die zwei wohl wichtigsten Dinge sind LIEBE und WISSEN.

 

und so schaut's aus bei uns !


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